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Auslandssemester: Von Heimweh zu Fernweh!

19.03.2025
2 Minuten
Survival Guide Studium

Du denkst darüber nach, ein Auslandssemester zu machen? Pauline erzählt dir, welche Erfahrungen sie zwischen Heim- und Fernweh gesammelt hat!

 

Pauline ist Studentin und Content Creatorin. Sie hat einen Bachelor in International Tourism Studies und teilt auf Instagram und Youtube ihren Alltag als Studentin sowie gesunde Rezepte und kreative Projekte. Im Sommersemester 2024 startete sie ihren Master im Bereich Digitales Marketing und liebt es ihre Tipps zur Uni-Organisation zu teilen. Am liebsten sitzt sie aber mit ihren Freundinnen bei einem Cappuccino im Café, geht in Hamburg spazieren oder strickt gemütlich auf der Couch beim Hörbuch hören.

Im ersten Beitrag der Serie erfährst du, warum es so wertvoll sein kann, ein Auslandssemester zu machen und wie du bei der Planung und Finanzierung vorgehen kannst. In diesem Beitrag möchte ich dir von meinen persönlichen Erfahrungen erzählen – wie ich mit Heimweh umgegangen bin, es geschafft habe, mich in einem neuen Land zurechtzufinden und mit welchen Erkenntnissen ich aus dem Ausland zurückgekommen bin.

Wie findet man sich im Auslandssemester zurecht?

Wenn man an einem neuen Ort oder in einem neuen Land ankommt, kann das erstmal ziemlich überwältigend sein. Mir hat es immer geholfen, mich mit meiner neuen Umgebung vertraut zu machen, indem ich die Gegend zu Fuß bei einem Spaziergang in aller Ruhe erkundet habe. Dabei entsteht bei mir auch gleichzeitig Vorfreude darauf, was es alles Neues zu sehen gibt, sodass ich mich direkt wohler fühle. Außerdem lege ich gerne Listen für interessante Orte in meinem Online-Kartendienst an. Dort markiere ich alle Tipps, die ich vorher von Freund/innen oder aus dem Internet erhalten habe und ergänze meine Liste um weitere Spots, die ich neu entdecke. So habe ich auf der Karte einen Überblick und damit eine gute Orientierung, was mich ebenfalls wohler und mehr angekommen fühlen lässt. Zum Ankommen gehört für mich auch, direkt auszupacken, meine Sachen zu ordnen, vielleicht Bilder aufzuhängen oder Dinge zu besorgen, die ich brauche. So fühlt sich mein neuer Wohnort direkt mehr nach meinem Heim und damit Wohlfühlort an.

Wie kann man im Auslandssemester mit Heimweh umgehen?

Ich habe die Erfahrung gemacht: Heimweh ist normal und kommt immer mal auf. Insbesondere, wenn ich mich nicht so wohl in meiner Umgebung fühle oder einsam bin. Deshalb sind das die zwei Dinge, auf die ich besonders achte. Neben meinen Tipps fürs Ankommen in der neuen Umgebung sorge ich deshalb auch dafür, dass ich regelmäßig Leute treffe und Dinge unternehmen. Im Auslandssemester in Norwegen empfand ich es als recht einfach, durch die anderen Erasmus-Studierenden bzw. die Programme, die das International Office angeboten hat, neue Kontakte aufzubauen. Während meines Auslandspraktikums in Lissabon habe ich Apps zum Kontakteknüpfen genutzt, um neue Leute kennenzulernen. Das hat so gut funktioniert, dass sich dadurch sogar langjährige Freundschaften entwickelt haben. Schön ist es natürlich auch, Kontakt mit Familie und Freund/innen zu Hause zu halten. Ich habe zum Beispiel immer viel (video)telefoniert oder mich über Kommunikationsapps ausgetauscht.

Mein Fazit: Von Heimweh zu Fernweh!

Ich kann verstehen, wenn du dir vor deinem Auslandsaufenthalt Sorgen machst, dass es dir schwerfallen könnte, dich zurechtzufinden oder du starkes Heimweh hast. Meine Erfahrungen aus einem Jahr Norwegen und vier Monaten Lissabon lassen sich wirklich schwer zusammenfassen, aber ich möchte dir Mut machen, dass es nach einer kurzen Eingewöhnung gar nicht mehr beängstigend sein muss. Im Gegenteil: Du wirst wahrscheinlich schnell sehen, welche tollen neuen Chancen vor dir liegen. Ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln, fremde Orte erkunden und tolle neue Leute kennenlernen. Im Ausland zu studieren hat mir zum Beispiel die Gelegenheit gegeben, in meiner Freizeit viele spannende Ausflüge zu machen. Während meines Auslandspraktikums hatte ich wiederum die Chance, den (Arbeits-)Alltag in einem anderen Land und einer anderen Kultur zu erleben – viel intensiver, als man es in einem Urlaub je könnte. Letztendlich habe ich sogar zwei Semester in Norwegen studiert und viele meiner Freund/innen dort haben mir erzählt, dass sie am liebsten auch länger geblieben wären. Bei meiner Rückkehr nach Hause war ich dann jedes Mal sogar ein wenig traurig, weil ich wusste, dass eine schöne Zeit nun ein Ende findet.


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