Auf den ersten Blick bietet Online-Dating scheinbar unbegrenzte Möglichkeiten, neue Leute kennenzulernen. In der Realität kann es jedoch manchmal ziemlich frustrierend sein. Manche Menschen sind mit der Auswahl überfordert und bei anderen will es irgendwie nicht so richtig laufen. Auf Dating-Apps kann es sich schnell so anfühlen, als würde die Anzahl der Matches etwas über den eigenen Wert aussagen. Wenige Matches oder schleppende Konversationen zeigen aber einfach nur, dass bisher noch nicht die richtige Person dabei war – und das kann viele Gründe haben. Dating-Apps nutzen beispielsweise Algorithmen, die beeinflussen, welche Profile du siehst und wer dein Profil zu sehen bekommt.3 Das bedeutet: Ein Match oder kein Match ist nicht unbedingt eine Frage deiner Qualitäten, sondern oft ein Ergebnis aus Technik und Timing. Es kann Sinn ergeben, das eigene Profil hin und wieder zu optimieren, letztendlich ist dabei aber Authentizität der Schlüssel – denn am Ende zählt nicht die Anzahl der Matches, sondern ob es auch in der persönlichen Interaktion passt und mehr daraus werden darf.
Menschen sind sehr unterschiedlich und vielleicht ist Online-Dating auch einfach nicht deine Art, jemanden kennenzulernen. Zwischenmenschliche Beziehungen sind immerhin mehr als nur Zahlen oder Algorithmen: Sie erfordern echte Kommunikation, Verständnis und die Bereitschaft, sich auf den anderen einzulassen, was in der digitalen Welt manchmal verloren gehen kann.4 Wenn du dir eine Verbindung wünschst, hast du noch viele andere Möglichkeiten abseits von Dating-Apps, die für dich vielleicht viel besser funktionieren.