Von Selbstkritik zu Selbstakzeptanz
Dich selbst ehrlich zu hinterfragen, kann sehr hilfreich sein – vor allem, wenn du daraus etwas lernt. Schwierig wird es nur, wenn diese Gedanken in übermäßige Selbstkritik oder Zweifel abdriften. Eine positive Selbstreflexion funktioniert, wenn du dir Fragen stellt wie:
- Was genau ist schiefgelaufen?
- Was kann ich beim nächsten Mal anders machen?
- Und was habe ich trotzdem gut gemacht?
Der Unterschied zu destruktivem Selbstzweifel liegt darin, dass es dabei nicht um Selbstabwertung geht, sondern ums Dazulernen.3 Ein Beispiel: Du hast eine wichtige Präsentation vermasselt, weil du zu nervös warst. Anstatt dich als »nicht gut genug« abzustempeln, könntest du überlegen, ob du beim nächsten Mal früher mit der Vorbereitung startest oder gezielt an deiner Nervosität arbeitest – etwa durch Atemübungen oder Feedbackrunden mit Freund/innen. Der Schlüssel zu einer konstruktiven Haltung liegt in der Selbstakzeptanz. Das bedeutet, dich selbst auch mit deinen Schwächen anzuerkennen und zu verstehen, dass diese Teil des eigenen Wachstumsprozesses sind. Anstatt dich für Fehler zu verurteilen, nutze sie, um zu wachsen.4