Wohlfühlen statt Optimieren

17.09.2025
Mental Health
Wissen & Awareness
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Hast du dich schon mal gefragt, warum du dich häufig mit anderen vergleichst – obwohl du genau weißt, dass es dir nicht guttut?

Nesibe Kahraman ist psychologische Psychotherapeutin im Richtlinienverfahren Verhaltenstherapie und Autorin psychologischer Sachbücher. Sie setzt sich besonders für mentale Gesundheit, soziale Ungleichheiten und Berufspolitik ein. Nesibe hat sich schon früh für die menschliche Psyche interessiert und begleitet heute als psychologische Psychotherapeutin Menschen auf ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden. Auf Social Media klärt sie über mentale Gesundheit, Stressbewältigung und psychologische Selbsthilfestrategien auf – mit wissenschaftlich fundierten, aber alltagstauglichen Tipps. Ihr Anliegen ist es, Studierenden nicht nur Werkzeuge für den Umgang mit Stress, Leistungsdruck und Selbstzweifeln zu geben, sondern auch ein Bewusstsein für gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die psychische Gesundheit beeinflussen. Nesibe spricht über Themen wie Chancengleichheit, psychische Belastungen im Studium und die Bedeutung politischer Veränderungen für das Gesundheitssystem. In ihrer Freizeit taucht sie leidenschaftlich in die Welt des Films und Kinos ein und findet Ausgleich beim Schreiben kreativer und psychologischer Texte.

Nesibes Geheimtipp für eine produktive Lernsession: Ein bewusster Wechsel zwischen Fokus und Entspannung – gerne mit Bewegung und einem richtig guten Cappuccino.

3 Schritte zu einem besseren Körpergefühl

In diesem Video spricht Psychotherapeutin Nesibe mit dir über ein Thema, das viele betrifft: unser Körperbild. Gemeinsam geht ihr den Fragen auf den Grund, warum gesellschaftliche Ideale unser Selbstbild verzerren, wie soziale Medien unsere Wahrnehmung beeinflussen und vor allem: Was du konkret tun kannst, um dich wohler in deiner Haut zu fühlen.

Außerdem erfährst du, welche drei Schritte dich dabei unterstützen können, zu einem positiven Körperbild zu kommen:

  1. Körperwertschätzung: deinen Körper für seine Funktionen schätzen
  2. Körperfürsorge: Bewegung, Ernährung und Erholung ohne Druck
  3. Abgrenzung: dich bewusst von toxischen Einflüssen zu distanzieren

Wenn du ein paar neue Sportarten auspobieren möchtest, um dich ohne Optimierungsdruck in einem Körper zu fühlen, findest du Inspiration in dieser Kollektion. Tipps für einen besseren Schlaf gibt dir Siri im Podcast »Studium & Mental Health: Achtsam einschlafen«. Und denk immer daran: Dein Körper ist nicht das Problem – sondern die unrealistischen Vorstellungen, mit denen wir ihn ständig messen. Lass uns gemeinsam lernen, ihn mit mehr Respekt und Freundlichkeit zu sehen.


QUELLEN:
Vgl. Fox, J. & Rooney, M. C. (2015): "The dark triad and trait self-objectification as predictors of men’s use and self-presentation behaviors on social networking sites". In: Personality and Individual Differences, 76, S. 161–165.
Vgl. Alleva, J. M., Tylka, T. L. & van Diest, A. M. K. (2021): "The Functionality Appreciation Scale (FAS): Examining the psychometric properties of a new measure of body functionality appreciation". In: Eating Disorders, 29(1), S. 38–51. 
Vgl. Linardon, J., Tylka, T. L. & Fuller-Tyszkiewicz, M. (2021): "Intuitive eating and its psychological correlates: A meta-analysis". In: International Journal of Eating Disorders, 54(7), S. 1073–1098.
Vgl. Peltz, J. S., Rogge, R. D. & Connolly, H. (2023): "Poor sleep as a risk factor for body dissatisfaction: A meta-analytic review". In: Sleep Health, 9(1), S. 67–75.




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