Mit Selbstwert zum Erfolg
Zweifel, Ängste, Verunsicherung – jede/r kennt diese Gefühle, die gerade dann verstärkt werden, wenn einem der ganze Vorlesungssaal beim Referat an den stotternden Lippen hängt. Aber woher kommt ein geringes Selbstwertgefühl eigentlich? Häufig liegen die Ursachen bereits in der Kindheit3, doch auch Menschen mit einem gesunden Selbstwertgefühl können hin und wieder ins Schlingern geraten und sich selbst infrage stellen.
Hier gaukeln uns negativen Glaubenssätzen etwas vor: »Ich bin zu schlecht«, »Ich werde versagen« oder »Ich gehöre hier nicht hin«. Dein Selbstvertrauen, also das Vertrauen in deine eigenen Fähigkeiten, lässt sich mit einigen Strategien verbessern. Damit stärkst du gleichzeitig deinen Selbstwert, denn das Selbstvertrauen ist ein Anteil dessen. Mit kleinen Tricks kannst du mehr Selbstvertrauen in deinen Alltag einladen und so auf lange Sicht auch einen besseren Selbstwert entwickeln.
- Gehe die Dinge aktiv an: In der Planung liegt die Kraft, denn eine gute Vorbereitung wird dir Selbstvertrauen spenden, selbst wenn dich weiterhin kleine Selbstzweifel begleiten. Egal, ob es sich um eine Präsentation, eine Prüfung oder deine Seminararbeit handelt: Beginne frühzeitig mit der Vorbereitung, finde Spaß am Üben und teile dir die Arbeit so ein, dass du sie häppchenweise abhaken kannst. Mit der Zeit erkennst du, dass du dich auf deine Planung und Umsetzung verlassen kannst – und entwickelst so mehr Selbstvertrauen.
- Sei nicht so hart zu dir: Mache dir bewusst, was studieren eigentlich bedeutet: Es geht darum, neue Dinge dazuzulernen. Die Annahme, dass du alles direkt können musst, steht dem eigentlich komplett entgegen. Sieh Fehler also nicht als Niederlage an, sondern versuche aus ihnen zu lernen, indem du beispielsweise deine Prüfungen immer noch einmal durchgehst, bei Vorträgen nach Feedback fragst und die Sprechstunden deiner Professorinnen und Professoren nutzt, um praktische Hinweise für die Seminararbeit zu erhalten.
- Schaffe positive Glaubenssätze: Schau dir deine Glaubenssätze einmal genau an und hinterfrage sie: »Ich kann das nicht« lässt sich in den meisten Fällen mit Beispielen widerlegen. Suche dir zwei oder drei Glaubenssätze heraus und formuliere sie in positive Affirmationen, d. h. kehre sie in ihr Gegenteil: »Ich lerne das«. Mit Selbstmitgefühl kannst du dir selbst zeigen, dass du gut bist, so wie du bist und damit deinen Selbstwert steigern.