So stärkst du deine mentale Gesundheit
Wahrscheinlich hast du gelernt, wie du deine körperliche Gesundheit verbesserst: Ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung, genügend Schlaf. Diese Faktoren beeinflussen auch deine mentale Gesundheit, denn der Körper beeinflusst den Geist und umgekehrt. Dennoch gibt es einige Dinge, die du neben regelmäßigen Schlafenszeiten, Sport und ausgewogenen Mahlzeiten tun kannst, um dein Wohlbefinden zu verbessern.
Achtsamkeit
Achtsamkeit ist mehr als ein Buzzword und bedeutet, dass du Körper und Geist im Moment verankerst. Viele Menschen sind so daran gewöhnt, gedanklich in der Zukunft oder der Vergangenheit zu schwelgen, dass sie den eigentlichen Augenblick meist gar nicht richtig wahrnehmen. Bereits kleine Übungen wie das Zählen deiner Atemzüge oder ein Spaziergang, bei dem du dich ganz auf die Geräusche um dich herum konzentrierst, können zu mehr Achtsamkeit verhelfen. Mit regelmäßiger Übung kann sich deine Gehirnstruktur so verändern, dass du gelassener auf Stress reagierst.3
Finde deine Ressourcen
Mache dir deine inneren und äußeren Ressourcen bewusst, auf die du in schwierigen Zeiten zurückgreifen kannst. Äußere Ressourcen können beispielsweise Zeit in der Natur, Freundinnen und Freunde bzw. deine Familie sein, mit denen du tiefe und offene Gespräche führst. Pflege deine Beziehungen deshalb auch dann aktiv, wenn es gerade etwas stressig ist. Zu deinen inneren Ressourcen gehören deine Handlungsfähigkeit, dein Selbstwertgefühl und deine Selbstwirksamkeit sowie deine Gedanken und Erinnerungen an die Dinge, die dir Kraft spenden. Diese kannst du dir beispielsweise auf einen Zettel schrieben und ihn an deinen Spiegel kleben, um dich täglich an sie zu erinnern.