Tipps für den Umgang mit Gesundheitsinformationen
Eine Kombination aus fundierten Fakten, fachlicher Beratung und Behandlung und einem guten Basiswissen kann dich dabei unterstützen, deine Gesundheit zu fördern und zu erhalten. Nutze Angebote für regelmäßige Gesundheitschecks und wende dich bei Fragen immer an deine Ärztin oder deinen Arzt. Du kannst Apps, KI, Suchmaschinen oder Social-Media-Kanäle dafür nutzen, dein Wissen zu erweitern, solange es nicht deine einzige Informationsquelle darstellt. Zum Abschluss möchte ich dir ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die dir dabei helfen können, Online-Informationen besser einzuordnen:
Tipp 1: Quellen IMMER prüfen und hinterfragen
Ist die Information wissenschaftlich belegt? Gibt es Studien? Wer steckt dahinter? Welche Qualifikation hat die Person? Gibt es vielleicht sogar ein Produkt, welches mit der Aussage oder Erkrankung beworben wird. Das gilt übrigens auch für ärztliche Aussagen. Auch wir können uns irren. Wenn du ein ungutes Gefühl hast, hinterfrage die Aussage und hole dir ggf. eine zweite Meinung ein.
Tipp 2: Apps und Tools prüfen
Schau dir genau an, was deine Gesundheits-Apps können. Sind sie zertifiziert? Welches Unternehmen steckt hinter der Anwendung? Wie werden Daten geschützt? Nutze im Zweifel zum Beispiel lieber Apps mit CE-Kennzeichnung oder zertifizierte digitale Gesundheitsanwendungen (DIGAs).
Tipp 3: Arztgespräche vorbereiten
Nutze digitale Angebote als Informationsgewinn und Ergänzung zum Besuch bei deiner Ärztin oder deinem Arzt. Die Einordnung und deinen Behandlungsplan solltest du immer – insbesondere bei gefährlichen Fragestellungen – in ärztliche Hände legen.