Was ein Säbelzahntiger mit deiner Prüfung zu tun hat
Wie sehr uns etwas stresst, ist (meist) subjektiv. Sprich, für eine Person kann eine Prüfung eine absolute Horrorsituation sein, weil sie sehr perfektionistisch ist und Angst vor dem Versagen hat, während eine andere Person die Situation lockerer sieht und dadurch weniger gestresst ist.3
Deshalb sind im Umgang mit Stress die Veränderung der subjektiven Bewertung sowie die kognitive/psychische Komponente und die körperliche Bewältigung entscheidend. Dass Sport für die Herzgesundheit4 wertvoll ist und die Blutfette5 senkt, ist kein Geheimnis. Weitere, interessante Vorteile von regelmäßigem Training sind:
- Depressive Symptome und innere Unruhe können gesenkt werden6 7
- Die kognitive Leistungsfähigkeit kann verbessert werden
- Die Gehirngesundheit kann gestärkt werden8
- Auf psychologischer Ebene werden die Selbstwirksamkeit sowie die Widerstandsfähigkeit/Resilienz gestärkt9
Unsere Psyche und unser Körper sind eng miteinander verknüpft. Sport wirkt also einerseits stressreduzierend und gleichzeitig ressourcenstärkend. Ersteres ist der Fall, wenn sportliche Aktivitäten dazu beitragen, dass bestimmte Stressoren gar nicht erst auftreten (z.B. Vorbeugung von Rückenschmerzen). Zudem wirken die physiologischen Prozesse wie Ausschüttung von bestimmten Hormonen oder der entspannende Effekt nach dem Training auf das psychische Wohlbefinden. Ressourcen werden gestärkt, indem sich das körperliche Training auf den Stressbewältigungsprozess auswirken. Beispielsweise kann Bewegung im Umgang mit Emotionen helfen und das Selbstvertrauen aufbauen. Interessanterweise kann ein trainierter Körper auch besser mit Stress umgehen und erholt sich schneller von belastenden Situationen.